19
Feb

Aufbau und Funktion von Kreissägen

Eine Kreissäge ist eine spezielle Werkzeugmaschine, die zur spanenden Trennung verwendet wird. Sie dient in erster Linie dem Zersägen von Holz, Kunststoff, Metall, Baustoffen oder auch Stein. Je nach Art und Einsatzgebiet werden unterschiedliche Arten differenziert, wobei die bedeutendste Anzahl dieser Sägen im Bereich des Trennens von Metall oder Holz eingesetzt wird. Das eigentliche Werkzeug bei dieser Maschine ist das Kreissägeblatt.

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Grundsätzlich wird zwischen Sägen für den industriellen und handwerklichen und Einsatz differenziert, da sich die Geräte in ihren Dimensionen und der Funktion teilweise erheblich unterscheiden.

 Aufbau und Funktionsweise einer Tischkreissäge

Der Antrieb einer Kreissägewelle erfolgt durch Zahn-, Keil- oder Flachriemen über unterschiedlich große Riemenscheiben. In Kombination mit den polumschaltbaren Drehstrommotoren werden auf diese Weise unterschiedliche Drehzahlen und somit auch unterschiedliche Schnittgeschwindigkeiten erreicht. Einige Kreissägen werden auch durch sehr flache Elektromotoren angetrieben. Bei der Antriebsauslegung sollte auf die zu erreichende Drehzahl geachtet werden, die in Abhängigkeit von der Sägeblattgröße die Schnittgeschwindigkeit ausmacht. Die ideale, wirtschaftliche Schnittgeschwindigkeit ist vor allem abhängig von dem zu sägenden Material. Die Maschinenhersteller bieten hier wahlweise für ihre Sägen frequenzgesteuerte Motoren an. Hierdurch kann die Sägeblattdrehzahl ohne Stufeneinstellung verstellt werden, die meist im Bereich von 2000 bis 6000 min−1 liegt. Dies ermöglicht eine materialabhängige und optimale Schnittgeschwindigkeit und eine bequeme und schnelle Anpassung der Drehfrequenz eines Sägeblatts. Kreissägen gibt es heute in vielen Varianten. Die Auswahl reicht hierbei vom flexiblen Handgerät bis hin zur Tischsäge für den Fein- oder Grobschnitt.

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